Klimawandel:
ganz oben auf unserer Agenda

Symrise bekennt sich zu den Zielen des Weltklimaschutz­ab­kommens von Paris. Kernelement des 2015 von 197 Staaten un­terzeichneten Abkommens ist die Begrenzung des weltweiten ­Temperaturanstiegs auf deutlich unter 2° C im Vergleich zu vor­industriellen Zeiten. In der zweiten Hälfte des Jahrhunderts soll die Welt klimaneutral – also emissionsfrei – sein. Die Klima­erwärmung wirkt sich auf die gesamte globale Wirtschaft wie auch auf jedes einzelne Unternehmen aus und kann erhebliche Risiken – gegebenenfalls aber auch Chancen – mit sich bringen. Die Task Force on Climate-related Financial Disclosures (TCFD) hat im Juni 2017 ein Rahmenwerk zur freiwilligen Klimaberichter­stattung von Unternehmen vorgelegt. Die klimabezogene Unternehmensberichterstattung ermöglicht insbesondere Investoren und den ­Finanzmärkten, die Risiken und Chancen der Klima­erwärmung für die Geschäftsmodelle und -aktivitäten der Unternehmen zu bewerten und bei ihren Investitionsentscheidungen zu berücksich­tigen. Zudem legen Unternehmen, die den Empfehlungen der TCFD folgen, Rechenschaft über ihre Ziele, Konzepte und Maßnahmen ab, mit denen sie eine Verringerung ihrer Treib­hausgas­-Emissionen anstreben, um den Klimaschutz zu stärken.

Symrise unterstützt die Empfehlungen der TCFD und wird seine klimabezogene Unternehmensberichterstattung weiter ausbauen. Seit 2006 erfassen wir systematisch die Treibhausgas-Emissionen, die mit unseren unternehmerischen Aktivitäten verbunden sind. Das Ziel, unsere Treibhausgas-Emissionen von 2010 bis 2020 um ein Drittel zu senken, haben wir vorzeitig erreicht und übertroffen. Nachhaltigkeit ist ein integraler Bestandteil unserer Unternehmensstrategie. Informationen zum Nachhaltigkeitsengagement von Symrise bietet das Kapitel „Nachhaltigkeit und Verantwortung“ und sind unter www.symrise.com/de/nachhaltigkeit zu finden.

Symrise nimmt die Herausforderungen globaler Klimaverän­derungen ernst. Mögliche Auswirkungen des Klimawandels auf unsere Geschäftstätigkeit finden Berücksichtigung in unserer ­strategischen Planung und Entscheidungsfindung. Das 2009 gegründete Symrise Sustainability Board besteht aus Vertretern aller Geschäftsbereiche und der relevanten Stabsabteilungen.

Der Chief Sustainability Officer berichtet direkt an den Vorstandsvorsitzenden der Symrise AG. Die aus dem Klimawandel resul­tierenden Risiken und Chancen erfasst Symrise in einem konzernweiten Risikomanagementsystem. Wesentliche Risiken bestehen für Symrise in einem Preisanstieg insbesondere für natürliche Rohstoffe, Verknappung von Rohstoffen, erhöhten Energiekosten, ­einer Verringerung des Geschäftsvolumens und eventuellen Belastungen der Unternehmensreputation. Chancen bieten demgegenüber neue Technologien und Produkte, die zum Umsatzwachstum beitragen könnten, Einspareffekte eines Übergangs zu einer ­emissionsarmen Energieerzeugung sowie eine weiter verbesserte Wettbewerbsposition und Wahrnehmung des Unternehmens in der Öffentlichkeit.

Die Unternehmensstrategie von Symrise zielt darauf ab, die Risiken des Klimawandels zu begrenzen oder zu vermeiden und seine durchaus auch bestehenden Chancen konsequent zu nutzen. Der Unternehmensbericht 2017 präsentiert eine Fülle von Themen, Maßnahmen und Fakten zum Nachhaltigkeitsengagement von Symrise. Wir wollen einen spürbaren Beitrag zum Klimaschutz leisten und zugleich Symrise als nachhaltiges, verantwortungs­bewusstes und zukunftsfähiges Unternehmen positionieren.

Jahr 2012 — 2014: Tonnen CO2 Emissionen / Mio. € Wertschöpfung der Symrise AG (keine Daten für Diana und Renessenz verfügbar)

Jahr 2015: Tonnen CO2 Emissionen / Mio. € Wertschöpfung der Symrise AG + Diana (keine Daten für Renessenz verfügbar)

Jahr 2016: Tonnen CO2 Emissionen / Mio. € Wertschöpfung der Symrise AG + Diana + Renessenz

Jahr 2016: Basisjahr für Science Based Target („Bis 2030 reduziert Symrise Tonnen CO2eq Emissionen / Mio. € Wertschöpfung um 50 %“)