Emissionen | 103-1, 103-2, 103-3

Managementansatz

Wie andere produzierende Unternehmen verursacht Symrise direkte und indirekte Treibhausgasemissionen, die die Durchschnittstemperatur der Erde ansteigen lassen. Dies hat weitreichende Folgen für Mensch und Natur: Gebiete, die versteppen und verwüsten, eine Zunahme an Überschwemmungen, und damit verbundene Hungersnöte und Flüchtlingsbewegungen. Für Symrise führt der Klimawandel zu steigenden Energie- und Rohstoffpreisen sowie klimabezogenen Kosten, beispielsweise durch den Emissionshandel. Zudem könnten Geschäftsverlust und Kursverfall unserer Aktie aufgrund von Reputationsverlusten die Folge sein. Zugleich bietet der Klimawandel aber auch Chancen, etwa durch den vermehrten Einsatz effizienter Technologien, die auch Kosten sparen. Aufgrund der Dringlichkeit der Klimaproblematik werden im Rahmen von SDG 13 umgehende Maßnahmen zum Klimaschutz gefordert.

Das Thema Emissionsreduktion verantwortet Corporate Sustainabiltiy, unterstützt vom Sustainability Board. Das Sustainability Board trifft sich mehrmals pro Jahr und diskutiert, bewertet und berichtet klimabezogene Daten und Entwicklungen. Ziele und Programme werden vom Sustainability Board festgelegt und schließlich vom CEO genehmigt. Unternehmensbezogene Risiken und Chancen in Bezug auf den Klimawandel werden mindestens halbjährlich vom Risikomanagement bewertet und an den Vorstand berichtet.

Die Reduktion von klimaschädlichen Emissionen ist Teil unserer Umweltstrategie und unseres Umweltmanagements (siehe Ressourcenschonung und Exzellenz in der Supply Chain). Unsere Fortschritte im Bereich Emissionsreduzierung stellen wir unter anderem durch die Teilnahme an der unabhängigen Investoreninitiative CDP jährlich unter Beweis. Symrise erfasst den CO2-Ausstoß seiner betrieblichen Tätigkeiten nach dem international anerkannten Greenhouse Gas (GHG) Protocol Corporate Standard. Wir berichten dabei zu Scope 1 (direkte Emissionen), Scope 2 (indirekte Emissionen) und Scope 3 (weitere indirekte Emissionen).

2017 hat sich Symrise im Rahmen der Science Based Targets Initiative verpflichtet, seine absoluten Treibhausgas-Emissionen bis 2030 um 17,5 % zu reduzieren. Darüber hinaus will Symrise erreichen, dass die Zulieferer, die Rohstoffe im Umfang von insgesamt mindestens 80 % des Einkaufsvolumens liefern, sich bis 2020 zu eigenen Klimazielen und Reduktionsmaßnahmen verpflichten.