Marketing und Kennzeichnung | 417-1

Anforderungen für die Produkt- und Dienstleistungsinformationen und Kennzeichnung

Die Kennzeichnung unserer Produkte beruht auf den Anforderungen der EU Verordnung Nr. 1272/2008 über die Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen (GHS-Verordnung). Alle eingehenden Rohstoffe werden konsequent auf Konformität der Kennzeichnung gemäß Artikel 5 der GHS-Verordnung geprüft. Wenn erforderlich erfolgen zusätzliche Klärungen direkt mit dem Lieferanten beziehungsweise es werden in-house Analysen, zum Beispiel zur Zusammensetzung von Rohstoffen, durchgeführt oder es werden die physikalisch-chemischen Eigenschaften analytisch bestimmt. Neben den Angaben aus den Sicherheitsdatenblättern der Rohstofflieferanten dienen als Basis zur Sorgfaltsprüfung der Rohstoffkennzeichnung primär der Anhang VI der GHS-Verordnung, die publizierten Informationen aus der REACH-Verordnung, die Informationen gemäß Artikel 42 der CLP-Verordnung und das Label Manual der International Fragrance Association und der International Organization of the Flavor Industry.

Die Bestimmung der Kennzeichnung der Produktgemische basiert auf den Kennzeichnungsangaben der Rohstoffe und den gemessenen produktspezifischen physikalisch-chemischen Eigenschaften. Die Bestimmung der Kennzeichnung folgt wiederum den Grundsätzen der GHS-Verordnung gemäß Artikel 6, insbesondere den unter Anhang I definierten Vorschriften.

Die Erstellung der Sicherheitsdatenblätter und der erweiterten Sicherheitsdatenblätter reflektiert die Einstufung und Kennzeichnung der Rohstoffe und Produkte. Der Prozess der Erstellung der Dokumente folgt dabei den Prinzipien der REACH-Verordnung (Nr. 1907/2006), insbesondere den Grundsätzen und Vorschriften aus Anhang II der REACH-Verordnung.